Sie räumen Ihren Gartensalon vor der Kälte ein und möchten schnell alles verstauen, bevor es regnet. Wenige Monate später, im Frühling, entdecken Sie schwarze Flecken auf den Kissen und einen muffigen Geruch im Holz. Der Schuldige ist nicht der Winter selbst, sondern die Feuchtigkeit, die beim Einlagern unter der Schutzhülle eingeschlossen wurde.
Terrassenmöbel noch nass einzulagern, auch nur leicht, reicht aus, um einen Schimmelprozess in Gang zu setzen, der während der gesamten Überwinterung unbemerkt wächst. Die Lösung liegt in zwei einfachen, aber oft vernachlässigten Schritten: eine gründliche Reinigung und vollständiges Trocknen vor jeder Lagerung. Ohne diese beiden Schritte schützt keine noch so gute Schutzhülle das Möbel wirklich.
Warum feuchte Gartenmöbel einzulagern zu Schimmelbildung und Verschlechterung führt
Wenn man einen Gartensalon noch feucht abdeckt oder lagert, kann Wasser nicht mehr verdunsten. Es bleibt zwischen dem Möbel und der Schutzhülle oder zwischen den Fasern des Kissens eingeschlossen. Diese stehende Feuchtigkeit schafft ein ideales Mikroklima für Pilze und Schimmel, besonders wenn das Möbel mehrere Monate lang ungestört bleibt, geschützt vor Luft und Licht (ein Phänomen ähnlich wie die Fehler, die Feuchtigkeit ins Haus bringen).
Das Phänomen verschärft sich durch Temperaturwechsel im Winter. Nachts führt die Kälte zu Kondensation im Inneren der Schutzhülle, was die bereits vorhandene Feuchtigkeit noch vermehrt. Das Holz quillt auf und reißt, das Harz wird matt, und Metall kann rosten. Wenn Frost hinzukommt, gefriert das in den Fasern oder Fugen eingeschlossene Wasser, dehnt sich aus und beschleunigt die Rissbildung.
Gründliche Reinigung und vollständiges Trocknen: Die beiden unverzichtbaren Schritte vor der Lagerung
Gründlich reinigen, um Flecken und Rückstände zu vermeiden
Vor jeder Überwinterung ist eine sorgfältige Reinigung des Terrassenmöbels erforderlich, wie bei diesen Sommerobjekten, die vor der Lagerung gereinigt werden müssen. Staub, Baumsaft, Speisereste oder Pollenverschmutzung halten die Feuchtigkeit fest und fördern die Schimmelbildung noch schneller als nur Regen. Eine Wäsche mit Seifenwasser gefolgt von gründlichem Spülen beseitigt diese Rückstände, die sich nach mehrmonatiger Einlagerung in hartnäckige Flecken verwandeln.
Für die Kissen reicht eine Handwäsche mit einer weichen Bürste und neutraler Seife meist aus. Abnehmbare Bezüge können oft bei niedriger Temperatur in der Maschine gewaschen werden, aber überprüfen Sie unbedingt die Etiketten, um das wasserabweisende Gewebe nicht zu beschädigen.
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Vollständig trocknen, bevor Sie abdecken oder lagern
Dies ist der am häufigsten vernachlässigte und gleichzeitig entscheidendste Schritt. Ein Möbel aus Kunstharz oder Kunststoff kann oberflächlich in ein oder zwei Stunden trocken wirken, aber tagelang Feuchtigkeit in den Verbindungen oder hohlen Füßen behalten. Für Holz müssen Sie normalerweise 48 bis 72 Stunden Lufttrocknung einplanen, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, die es spalten könnte.
Das Zeichen, dass ein Möbel wirklich trocken ist: Fahren Sie mit der Hand in die Fugen, unter die Sitzfläche, in die Ecken der Kissen. Es sollte keine Kühle oder Feuchtigkeit mehr spürbar sein. Bei dicken Kissen sorgt eine flache Trocknung mit regelmäßigem Wenden dafür, dass Feuchtigkeit nicht im Kern der Polsterung eingeschlossen bleibt, wo sie unsichtbar, aber definitiv vorhanden ist.
Der klassische Fehler mit der wasserdichten Schutzhülle
Viele denken, dass eine vollständig wasserdichte Schutzhülle vor Frost und Witterung besser schützt. Das Gegenteil ist der Fall: Ohne Luftzirkulation bleibt die Restfeuchtigkeit des Möbels oder die durch Kondensation entstehende Feuchtigkeit permanent eingeschlossen. Eine atmungsaktive Schutzhülle, die Wasserdampf durchlässt, während sie Regen blockiert, begrenzt das Schimmelrisiko deutlich besser.
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Scanner Votre Plante — App GratuiteDen richtigen Schutz wählen, um schädliche Kondensation zu vermeiden
Die Wahl der Schutzhülle ist auf lange Sicht entscheidend. Eine atmungsaktive Polyesterhülle mit Beschichtung lässt Feuchtigkeit allmählich entweichen, während sie das Möbel vor Regen trocken hält. Eine nicht atmungsaktive wasserdichte Schutzhülle dagegen wirkt wie eine geschlossene Plane: Sie verhindert, dass Wasser von außen eindringt, hält aber auch die Feuchtigkeit fest, die sich im Inneren durch Kondensation bildet.
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| Schutzhüllentyp | Vorteil | Hauptrisiko |
|---|---|---|
| Atmungsaktiv | Ermöglicht Verdunstung von Feuchtigkeit und Kondensation | Weniger wirksam bei sehr starkem Regen |
| Wasserdicht | Blockiert jede Wassereindringung von außen | Fängt innere Feuchtigkeit ein, begünstigt Fäulnis |
Für einen geschlossenen Unterstand wie eine Garage oder ein Schuppen reicht eine leichtere Schutzhülle aus, da das Möbel bereits nicht direkten Wetterbedingungen ausgesetzt ist. Im Freien unter einer Pergola oder gegen eine Wand sollten Sie immer die atmungsaktive Version bevorzugen, notfalls eine wasserdichte Plane nur bei starkem Regen darüber legen, ähnlich wie bei der Überprüfung von Außenrollläden vor starkem Regen.
Wo und wie man seinen Gartensalon lagert, um stehende Feuchtigkeit zu vermeiden
Die beste Lagerung bleibt ein trockener und gut belüfteter Ort: ein Gartenschuppen, eine Garage oder eine ungeheizte Veranda sind ideal. Ohne geschlossenen Platz das Möbel auf Kanten oder Paletten erhöhen, um direkten Bodenkontakt zu vermeiden – eine häufige Quelle für Feuchtigkeitsstau durch Kapillarwirkung.
Kissen verdienen besondere Aufmerksamkeit: in einem atmungsaktiven Beutel oder einem belüfteten Behälter gelagert, niemals in einem hermetisch verschlossenen Plastikbeutel, überstehen sie den Winter ohne Feuchtigkeitsaufnahme. Im Frühling vor dem Auspacken der Möbel sollte eine schnelle Kontrolle erfolgen: Überprüfen Sie auf verdächtige Flecken, den Geruch, und lassen Sie alles einige Stunden vor der ersten Saisonnutzung an der Luft.





